THINGS I LOOK FORWARD TO

Feels like I haven’t been updating my blog in ages. So much has happened in my life recently, I even had troubles geting myself updated on my own life, haha.

I tried to make a list of everything I’ve achieved and things that inspired me in 2010: traveled through Asia for more than 3 months by myself, stopped eating factory meat, participated in a race, worked as an intern in an embassy abroad, celebrated my brothers graduation, laughed, cried, CREATED A BLOG.

So last week some sun came out and I started thinking about stuff I look forward to in 2011. People start making new years resolutions and end up upset because nothing ever turns out the way they want to. Instead I think about stuff I’ve enjoyed last year and want to keep enjoying this year. 2011s essentials!


READING.

SEEING THE WORLD THROUGH ROSE-COLOURED GLASSES.

PHOTOGRAPHY.

STUDYING KOREAN.

MUSIC.
ART.

FOOD.
TRAVELING.

FASHION.


Der schizophrene Mensch

Bevor jetzt tausend E-Mails von Ärzten und Ärztinnen eingehen: Ich WEIß, dass Schizophrenie nicht nur mit einer Identitätsstörung einhergeht. Ich erlaube mir hier einfach mal den Begriff so laienhaft zu gebrauchen, wie der Großteil der Welt es tut.

Die letzten Tage habe ich mich intensivst mit der Thematik “Identität” befasst. Unlängst war ich bei einem Vortrag über Genetik, wo ich gelernt habe, dass sich das Genom von zwei Menschen um max. 0,1 % unterscheidet. Soll heißen: eigentlich sind wir, genetically speaking, ziemlich gleich. “Ich bin ich. Ich bin Studentin. Ich bin sportlich. Ich bin fröhlich. Ich bin Österreicherin.” 

Bin 
das 
wirklich 
ICH? 

Die Identität, die ich mir zuschreibe ist nochmal anders, als die, die mir zugeschrieben wird. Ich selbst kreiere mir eine Mischform aus äußerer und innerer Welt. Doch wieso jetzt Schizophren? Unser Selbstbild, wie wir uns verhalten, fühlen und denken ändert sich doch kontinuierlich und ununterbrochen! An einem Tag sind wir offen, lustig und kommunikativ. Einen Tag darauf können wir zugeknöpft, wortlos und nach innen gekehrt sein. Manchmal trotzen wir vor Selbstbewusstsein, haben das Gefühl die richtigen Dinge zum richtigen Zeitpunkt zu tun. Und fallweise  ist unser Selbstwert im Keller, wir stellen unser gesamtes Leben und dessen Konstellationen in Frage.


Diese “Schizophrenie”, auch wenn man es an dieser Stelle eher Ambivalenz oder Zwiespältigkeit nennen sollte, ist die Realität und Tatsache jedes Lebens. Wer ich bin und wie ich bin ist nichts Statisches, sondern eine Dynamik, der wir oft zum Opfer fallen. Opfer unserer selbst… sozusagen.


 

2

Zwei Wochen lang habe ich nichts an meinem geliebten Blog geschrieben. So ein Blog ist ja wie ein Baby! Man investiert Gedanken, Arbeit, Liebe und Passion. Da schmerzt es selbstverständlich, wenn man als „Mutter“ das Projekt zeittechnisch immer wieder auf Eis legen muss. Je mehr ich über diese zwei Wochen sinniert habe, desto mehr ist mir zu der Zahl zwei eingefallen. Zwei steht für Harmonie, Balance und Ausgeglichenheit. Zwei kann ein Paar bilden, fernerhin ein Gegensatzpaar. Paare wie Gut und Böse, richtig oder falsch, Yin und Yang – ist uns alles bekannt. Doch wo bleibt die Eins? Eins wird verbunden mit Einsamkeit, Alleinsein, Uniformität. Au contraire! Eins sein versinnbildlicht für mich was Wunderschönes! Eintracht und Einklang mit einem selbst – mit mir selbst, ist das Elementarste und Unerlässlichste in jedem Leben. Zur Gelassenheit und Besonnenheit in mir brauche ich keine Nummer zwei, drei, vier oder fünf. EINS bin ich, EINS ist mein Inneres Zuhause und EINS kann mir niemand nehmen: die Ruhe und das Glück verEINt in mir.



… und weil mir meine EINzigartigkeit ebenso wichtig ist, gibt es jetzt Visitenkarten von und zu mir.